12:40 25 Juni 2017
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    Terroranschlag in Nizza

    Paris verbietet Gedenkmarsch für Terror-Opfer

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    Anschlag von Nizza (110)
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    Die Präfektur der französischen Region Provence-Alpes-Cote d'Azur hat einen Gedenkmarsch für die Opfer von Nizza aus Sicherheitsgründen abgesagt, wie aus einer Mitteilung der Behörde hervorgeht.

    „Wegen der starken Belastung der Ordnungs- und Sicherheitskräfte sowie einer möglichen Terrorgefahr hat die Präfektur der Region Provence-Alpes-Cote d'Azur beschlossen, den so genannten weißen Marsch am 31. Juli an der Promenade des Anglais von Nizza zu verbieten“, heißt es. 

    Der Bürgermeister von Nizza habe dieser Entscheidung zugestimmt.

    „Die Organisatoren der Veranstaltung können diese Informationen in sozialen Netzwerken  veröffentlichen. Den Stadtbewohnern wird empfohlen, an diesem Umzug nicht teilzunehmen.“

    Der 31-jährige Bouhlelhabe, der vermutlich von der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) rekrutiert worden war, war am französischen Nationalfeiertag, dem 14. Juli, mit einem Lkw in eine feiernde Menge auf der Promenade des Anglais in Nizza gerast und hatte mindestens 84 Menschen getötet. Er wurde von der Polizei erschossen. Die Behörden ermitteln wegen Terrorismus.

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    Tags:
    Gedenkmarsch, Verbot, Terrormiliz Daesh, Bouhlelhabe, Frankreich
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