21:25 21 September 2017
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    Al-Nusra-Terroristen in Syrien

    Al-Nusra-Front trennt sich von Al-Qaida – unter neuem Namen

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    Die Al-Nusra-Front in Syrien hat ihre Abspaltung vom weltweiten Netzwerk Al-Qaida angekündigt. Dazu gibt sie sich einen neuen Namen, wie Reuters unter Berufung auf den Anführer der Terrororganisation, Abu Mohammad al-Dschulani, meldete.

    Die Al-Nusra-Front will sich künftig "Dschabhat Fatah Scham", also "Eroberungsfront der Levante", nennen. Trotzdem zählt sie weiter, auch für die USA, als Terrorgruppierung.     

    Laut dem Sprecher des US-Außenministeriums John Kirby haben die Extremisten einfach ein „Rebranding“ vorgenommen, um sich vom Stigma des Terrornetzwerks zu befreien. Ihre Organisation gehört trotzdem nicht zum Friedensprozess in Syrien.  

    „Wir urteilen nach Zielen und Aufgaben und nicht nach der Benennung. Wir ändern unsere Herangehensweise an die Organisation nicht – ganz unabhängig von der ‚Marke‘“, so der Sprecher.

    Laut Kirby bleibt die Al-Nusra-Front  nach wie vor Ziel für russische und US-amerikanische Militärs. 

    Die Al-Nusra-Front galt bisher als Al-Qaida-Ableger in Syrien. 

    Seit dem 27. Februar 00.00 Uhr Ortszeit gilt in Syrien eine Feuerpause zwischen den Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition mit Ausnahme der Terrororganisationen wie Daesh und al-Nusra.

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    Tags:
    Umbenennung, Al-Qaida, Al Nusra-Front, Terrormiliz Daesh, John Kirby, Abu Mohammad al-Dschulani, USA, Syrien
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