21:24 21 September 2017
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    Russischer Luftwaffenverband auf dem Flugplatz Hmeimim in Syrien

    Trotz „Imagewechsel“: Russlands Luftwaffe bekämpft Al-Nusra weiter

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    Situation in Syrien (2016) (852)
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    Die Umbenennung der Gruppierung Al-Nusra-Front ändert nichts am Vorgehen der russischen Luftwaffe in Syrien gegen deren terroristischen Formationen. Dies teilte Igor Morosow vom Auswärtigen Ausschuss des Föderationsrates und Veteran der russischen Auslandsaufklärung mit.

    Die sogenannte Al-Nusra-Front hatte zuvor erklärt, sich von der Al-Qaida abgespalten zu haben. Der neue Name sei „Dschabhat Fatah al-Sham“.

    Morosow zufolge bleibt auch eine umbenannte Al-Nusra-Front weiter eine terroristische Gruppierung, die vernichtet werden muss, sollten sie nicht selbst die Waffen strecken.

    Dabei äußerte Morosow auch die Vermutung, dass dieses „Rebranding“ nicht ohne die USA erfolgt sein könne. Die USA unterstützten die Gruppierung, „schützen sie mittels der sogenannten gemäßigten Opposition, die sich immer in der Nähe befindet und so in Angriffe der russischen Luftwaffe gerät“. Die syrische Opposition, die die USA all die Jahre unterstützten, sei demnach ebenjene Dschebhat an-Nusra.

    Zuvor hatte der Sprecher des US-Außenministeriums, John Kirby, gesagt, dass auch die USA die Al-Nusra-Front trotz Umbenennung weiter als Terrorgruppierung einstuften.

    Seit dem 27. Februar 00.00 Uhr Ortszeit gilt in Syrien eine Feuerpause zwischen den Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition mit Ausnahme der Terrororganisationen wie Daesh und al-Nusra.

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    Tags:
    Umbenennung, Angriff, Al-Nusra-Front, Streitkräfte der Russischen Föderation, Igor Morosow, Syrien, Russland
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