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    Gefängnisse in Europa sind Bruststätte des radikalen Islams - The Wall Street Journal

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    Europäische Gefängnisse werden zu Bruststätten des radikalen Islams, in denen Terroristen ihre Freiheitsstrafe dafür nutzen, um sich auf neue Angriffe vorzubereiten und Verbrecher zu rekrutieren, schreibt The Wall Street Journal.

    Wie das Blatt hervorhebt, befinden sich die verurteilten Terroristen in den Gefängnissen wie das französische Fleury-Mérogis an der Spitze der sozialen Hierarchie. Ihr Ansehen ist so hoch, so dass sie die Verhaltensregeln in den Gefängnissen diktieren: So verbieten sie zum Beispiel Nacktduschen, Musikhören oder Anschauen von Frauen-Tennis.

    Am gefährlichsten ist aber, dass sie ihre Gefängnisstrafe für den Aufbau von Beziehungen mit kleinen Verbrechern nutzen, die hauptsächlich aus muslimisch geprägten Vororten der europäischen Städte stammen, und diese dazu aufrufen, sich zu Kämpfen nach Syrien, Afghanistan und in den Irak zu begeben oder Anschläge in ihren Ländern zu verüben.

    Die Gefängnisbeamten stehen vor der schwierigen Wahl,  die Terroristen zusammen mit anderen Häftlingen einzusperren, wo sie andere radikalisieren können, oder sie in Sonderzellen zu stecken, wo sie mehr Möglichkeiten haben werden, Angriffspläne auszuarbeiten, schreibt das Blatt weiter.

    „Wir sitzen auf einer Zeitbombe“, sagt Adelina Hasan, Leiterin der Kontrollbehörde für die französischen Gefängnisse.

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    Tags:
    Terroranschläge, Terrorbekämpfung, Wall Street Journal, Frankreich