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    Straßensperrung am Russell Square

    Messerattacke von London: „Psychische Verfassung“ überwiegt „Terror“ – FOTOs vor Ort

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    Nach dem Messerangriff am Londoner Russell Square betont die Polizei mögliche psychische Probleme des Täters, schließt einen terroristischen Hintergrund gleichzeitig nicht völlig aus, wie lokale Medien berichten.

    ​In der Nacht auf Donnerstag hatte ein 19-Jähriger am Russell Square mit einem Messer auf Passanten eingestochen. Eine etwa 60 Jahre alte Frau wurde dabei getötet, fünf weitere Menschen verletzt. Die Polizei hatte den Täter überwältigt und festgenommen.

    ​Inzwischen sind „The Guardian“ zufolge einige Sperrungen an dem Angriffsort aufgehoben worden. Drei der fünf Verletzten konnten bereits aus dem Krankenhaus entlassen werden.

    Ein terroristischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, doch erste Indizien sprächen dafür, dass die „psychische Verfassung“ des Täters eine große Rolle in dem Fall spiele, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen.

    ​Angesichts der Attacke wurde die Polizeipräsenz in London verstärkt. Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan erklärte am Donnerstagmorgen, die Sicherheit der Londoner sei „oberste Priorität“. Er rief die Einwohner der Metropole auf, ruhig und wachsam zu bleiben.

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    Tags:
    Polizei, Terror, Messerangriff, Großbritannien, London