05:47 26 Februar 2020
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    Ein mit einer Kalaschnikow-Attrappe bewaffneter Mann stürmt in ein Brüsseler Café und bedroht die Gäste. Dann erklärt er sich plötzlich zum Polizisten, wirft seine „Waffe“ auf den Boden und ergreift die Flucht. Diese irrsinnige Attacke hat am Donnerstag die Polizei der belgischen Hauptstadt in Alarm versetzt.

    Nach Angaben des TV-Senders RTL war der Angreifer am Vormittag in ein Café gestürzt, in den Händen hielt er einen Gegenstand, der einem Kalaschnikow-Sturmgewehr ähnelte. Der Mann rief Drohungen aus. Dann erklärte er plötzlich, er sei Polizist, warf seine „Waffe“ auf den Boden und suchte das Weite.

    Die Polizei sperrte die anliegenden Straßen ab, konnte den „Täter“ jedoch vorerst nicht finden. Seine „Kalaschnikow“ erwies sich als eine Attrappe. In der Stadt wurde eine Großfahndung ausgelöst.

    Ende März hatten Selbstmordattentäter im Brüsseler Flughafen und in der Metro-Station Maelbeek Bomben gezündet und mehr als 30 Menschen mit in den Tod gerissen. Mehr als 300 weitere Menschen wurden verletzt.

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    Brüssel, Belgien