07:49 23 September 2017
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    USA: Trans-Obdachlose will hinter Gitter und raubt Bank aus

    © Flickr/ Thomas Hawk
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    „Knast ist mein Zuhause“: Um den ständigen homophoben Attacken und Demütigungen auf der Straße zu entkommen, hat die Transgender Linda Thompson eine Bank überfallen, berichtet „The Daily Beast“. Auf diese Weise wollte die Obdachlose wieder zurück in ein Frauengefängnis.

    Die 59-jährige Linda Thompson hatte Ende Juli eine Bank im US-Bundesstaat Wyoming gestürmt. Mit dem erbeuteten Geld lief Thompson auf die Straße zurück, wo sie das Geld in die Luft warf und Geldscheine in die Hände von Passanten drückte. Danach wartete die Trans-Frau seelenruhig auf die Polizei.

    Später gab sie  zu, wieder zurück in ein Frauengefängnis zu wollen, wo sie 2010, ebenfalls für einen Bankraub, eine Haftstrafe absitzen musste.

    ​Auf der Straße hatte Thompson wegen ihres Aussehens viel einstecken müssen, zudem hatte sie keinen Platz in einer Obdachlosenunterkunft bekommen. Deshalb wollte sie zurück in die Haftanstalt.

    „Das Gefängnis ist mein Zuhause, für mich ist es wie die Heimkehr. Ich möchte eine möglichst lange Haftstrafe bekommen“, so die Obdachlose.

    Falls sie freigelassen werden sollte, kündigte Thompson sicherheitshalber an, weitere Straftaten zu begehen. Die Trans-Frau hat insgesamt 18 Jahre ihres Lebens hinter Gittern verbracht.

     

    Tags:
    Transgender, Bankräuber, USA
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