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    Chemiewaffen-Angriff auf Aleppo (Archivbild)

    Augenzeuge: Von USA unterstützte „moderate“ Opposition setzt Giftgas in Aleppo ein

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    Die von den USA unterstützte „moderate“ Opposition setzt in Aleppo Giftgas gegen die syrische Armee und Zivilisten ein. Wie ein Augenzeuge der Agentur Sputnik sagte, waren einige mit Kampfstoffen gefüllte Geschosse auf die Stadt abgeworfen worden, um die Armee zur Einstellung der Operation in Aleppo zu zwingen.

    Einige Einwohner seien auf der Stelle getötet und mehr als 30 Menschen mit Vergiftungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Es waren Extremisten von der Bewegung Harakat Nour al-Din al-Zenki gewesen, die rund sieben Giftgasgeschosse auf den Markt Al-Awamit in der Altstadt abgefeuert hatten, hieß es.

    „Ich befand mich unweit der Stelle, wo das erste Geschoss einschlug… Nach wenigen Minuten bekam ich Atemprobleme und Brechreiz“, sagte ein Ortsansässiger. Er sei nach der Notbehandlung in ein Krankenhaus gebracht worden.

    Vergiftete Menschen waren nach dem Einatmen toxischer Gase in schwerem Zustand, sagen Ärzte. Einige starben noch im Rettungswagen. Hauptsymptome der Vergiftung sind Seh- und Atemprobleme sowie Brechreiz. Die syrische Armee nahm die Positionen unter Beschuss, wo die Extremisten ihre giftigen Geschosse abgefeuert hatten.

     

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    Tags:
    Beschuss, Giftgas, Harakat Nour al-Din al-Zenki, Aleppo, Syrien