00:09 18 Oktober 2018
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    Ein Angehöriger des Opfers von MH370-Katastrophe

    Experten simulieren „tödlichen Tauchgang“ des verschollenen MH370-Fliegers

    © REUTERS / Thomas Peter
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    Nach umfassender Analyse sämtlicher Signale der seit zwei Jahren verschollenen Maschine des Fluges MH370 sind Experten zu dem Schluss gekommen, dass das Flugzeug einen tödlichen Sturzflug mit einer Geschwindigkeit von sechs Kilometern pro Minute erlitten haben muss, wie die die Zeitung „The Australian“ berichtet.

    Die Wissenschaftler haben demnach herausgefunden, dass sich der Vorfall am 9. März 2014 genau um 08:19 Uhr Ortszeit ereignet hatte, nachdem dem Flugzeug der Treibstoff ausgegangen und beide Motoren der Maschine in Brand geraten waren.

    Die Experten sollen außerdem ein Absturzmodell der Malaysia-Airlines-Boeing entworfen haben, mit dem sie den Sturzflug simulierten. Den Erkenntnissen der Analysten zufolge muss das Flugzeug mit enormer Geschwindigkeit auf dem Wasser im jetzigen Suchgebiet aufgeschlagen sein. Binnen kürzester Zeit sei die Passagiermaschine von 10.600 Metern abgestürzt, wobei sie pro Minute 3.600 bis 6.000 Meter an Höhe verloren haben muss. Diese Theorie stimme auch mit der Analyse der Signale, die das Flugzeug an einen Satelliten gesendet hatte, überein.

    Im  Mai hatten die Regierungen Malaysias, Chinas und Australiens erklärt, dass sie die Suche nach den Wrackteilen einstellen würden, falls im jetzigen Suchgebiet nichts aufgefunden würde.

    Der Jet mit der Flugnummer MH370 war mit 227 Passagieren und zwölf Besatzungsmitgliedern an Bord von Kuala-Lumpur nach Peking unterwegs gewesen. In der Nacht zum 8. März 2014 verschwand er von den Radaren. Experten vermuten, dass die Boeing 777-200 im südlichen Teil des Indischen Ozeans abgestürzt sei.

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    Tags:
    Absturz, MH370, China, Malaysia, Australien