16:37 13 August 2020
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    Wissenschaftler und ehemalige Offiziere der US-Luftstreitkräfte haben erzählt, wie in den 60ern der Dritte Weltkrieg verhindert wurde, der fast wegen eines Sonnensturms durch eine ausgefallene Radaranlage entfesselt worden wäre. Dies schreibt das Magazin „Space Weather“.

    Demnach geschahen die geschilderten Ereignisse am 23. Mai 1967. Damals verlor die US-Luftwaffe überm Nördlichen Polarkreis die Verbindung zum Radar. Sie befürchteten, dass es sich um eine bewusste Störung seitens der Sowjetunion handelte, und wollten mehrere Flugzeuge in deren Richtung schicken.

    Sonneneruption
    © Foto : National Solar Observatory historical archive
    Sonneneruption

    Gerade noch rechtzeitig hätten die Soldaten Informationen vom Wetterdienst erhalten, der ihnen von einer starken Sonneneruption berichtete, die die Arbeit der Radaranlagen behinderte. Durch diese Mitteilung, so schreibt die Fachzeitschrift, habe ein Konflikt verhindert werden können, der auch in einen neuen Weltkrieg mit Atomwaffeneinsatz hätte ausarten können.

    Die Observatorien in den US-Bundesstaaten New Mexico und Colorado hatten am 18. Mai 1967 eine kleine Gruppe von Flecken auf der Sonne entdeckt. Am 23. Mai legte die Sonnenaktivität rasant zu. Am selben Tag registrierte auch eine Beobachtungsstation in Massachusetts die Sonneneruption. Der geomagnetische Sturm auf der Erde dauerte etwa 40 Stunden. Dadurch fielen drei Radaranlagen auf Alaska und Grönland sowie in Großbritannien aus.

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    Tags:
    Atomkrieg, Russland, USA