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    Terrorgefahr in Europa (2016) (232)
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    Deutschland bekommt im nächsten Jahr einen neuen Dienst zur Cyberkriminalitäts-Bekämpfung, wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mitteilte.

    „Die technischen Fähigkeiten der Cyberaufklärung werden in der ‚Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich‘, kurz ZITiS, organisatorisch gebündelt", so de Maizière. Die neue Stelle solle zu Beginn des kommenden Jahres eingerichtet werden und bis zu 400 Mitarbeiter haben.

    Die ZITiS soll die Sicherheitsbehörden als Forschungs- und Entwicklungsstelle unterstützen und Methoden, Produkte und Strategien zur Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus im Internet erarbeiten und bereitstellen.

    Der Bundesinnenminister stellte am Donnerstag Maßnahmen zur Verstärkung der Sicherheit im Lande vor. Anlass für diese Initiative seien vor allem die jüngsten Terroranschläge und Gewalttaten, die im Juli in Bayern verübt wurden.

    Ende Juli hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer Sommerpressekonferenz die Einrichtung der „ZITiS" in ihren „Neun-Punkte-Plan" zur Terrorismusbekämpfung einbezogen.

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    Tags:
    Cyberkriminalität, Bundesinnenministerium, Thomas de Maizière, Deutschland