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    Traurig, aber wahr: Künstler zeigt „ehrliches“ Urlaubsparadies

    © Sputnik / Mikhail Mordasov
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    Der Künstler „Monk HF“ hat für das kreative Online-Portal „bored panda“ zehn Urlaubsposter gestaltet, die touristische Reiseziele realistisch zeigen sollen.

    Mit „Visit Rio“ hat Monk HF wohl genau ins Schwarze getroffen. Zu den ersten Assoziationen, die das Urlaubsziel Rio de Janeiro bei vielen Menschen auslöst, gehören sicher eine schöne Frau in knappem Bikini und kilometerlange Sandstrände. Der Künstler hat genau das in seinem Urlaubsposter verwendet, jedoch mit einem „realen“ Detail: Das Wasser ist voller Plastikflaschen und Tüten.

    Olympics are on their way… vector work…50x70cm

    Posted by Monk HF on Donnerstag, 28. Juli 2016

    Zusätzlich zu seinem „Visit Rio“-Poster hat der Künstler ein passendes Olympia-Poster gestaltet. Wie schon vor dem Start der Olympischen Spiele berichtet, sind die Gewässer in Rio extrem verschmutzt und angeblich voller Viren und gefährlicher Mikroben.

    Hier spielt er mit der Assoziation, die wohl bei vielen Menschen hervorgerufen wird, wenn sie Thailand und Männer hören. Besonders Männer höheren Alters würden sich oft nach Thailand absetzen, dort eine junge Frau heiraten und mit ihr eine Familie gründen.

    Das ist das Urlaubsposter mit dem wohl tragischsten Hintergrund. Die einst so beliebte Urlaubsinsel wird seit spätestens letztem Jahr wohl hauptsächlich mit Flüchtlingen, die über das Mittelmeer nach Europa kommen wollen, in Verbindung gebracht.

    Die dramatische Realität der irakischen Hauptstadt: Während Kinder vor den Palästen in Bagdad Ball spielen, überschattet ein bewaffneter Mann den schönen Anblick. Erst unlängst hat ein Terroranschlag Hunderte Menschenleben gefordert.

    Verschmutztes Wasser, viele Tiere und eine große Menschenmenge auf kleinstem Raum gehören zur Realität der indischen Stadt Kolkata.

    Was verspricht man sich von einer Reise auf die Malediven? Sonniges Klima, Urlaubsfeeling pur … und bestimmt auch klares, sauberes Wasser. Die Wirklichkeit entspricht dem nur selten.

    Hier spielt der Künstler wohl auf das Walschlachten an, mit denen die Faröer Inseln oftmals in Verbindung gebracht werden.

    ​Die vielen Klischees, die man von Thailands Hauptstadt kennt, umfassen häufig Sextourismus. Oder nicht?

    Nr 6…thinking about the next stop

    Posted by Monk HF on Dienstag, 26. Juli 2016

    Borneo-Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht. Schuld ist wohl wieder einmal der Mensch. Durch das Roduen der Wälder verlieren die Affen ihren Lebensraum.

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    Bagdad, Bangkok, Lesbos, Rio de Janeiro, Brasilien