09:21 07 April 2020
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    In Rio der Janeiro werden russische Sportler immer schlechtgemacht. Im Olympischen Dorf sind nun auch noch russische Flaggen abgerissen worden, wie die elfmalige Weltmeisterin im Synchronschwimmen und Olympiasiegerin von London, Alexandra Pazkewitsch, am Freitag sagte.

    „Wir haben hier ein kleines Hotel, in dem nur die russische Delegation wohnt. Wir wohnen im 15. Stock. Dort hatten wir auch unsere Fahnen aufgehängt“, erzählte Pazkewitsch gegenüber der Zeitung Komsomolskaja Prawda.

    „Gestern früh haben wir entdeckt, dass die russischen Fahnen abgerissen und verknotet wurden. Stellen Sie sich vor, man hat sie einfach auf den Boden geschmissen“, erzählt die Sportlerin empört.

    Der Umgang mit Russen in Rio sei sehr negativ: „Einen solchen Albtraum habe ich in meiner Sportlerkarriere noch nie erlebt. Die russischen Sportler werden in Rio ausgebuht, man weigert sich demonstrativ, unseren Sportlern auf dem Podest zu gratulieren, man kommt nicht, um ihnen die Hände zu drücken“, so Pazkewitsch weiter.

    Zuvor war die russische Schwimmerin Julia Jefimowa vor dem Start im Schwimmen-Finale von den Zuschauern ausgebuht worden. Später weigerten sich ihre amerikanischen Gegnerinnen, ihr zum Silber zu gratulieren.

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    Tags:
    Mob, Flagge, Olympische Spiele, Julia Jefimowa, Rio de Janeiro, Russland