14:50 20 Oktober 2020
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    Die Verwaltung der südfranzösischen Stadt Cannes hat das Tragen von Burkinis, Badeanzügen für muslimische Frauen, verboten, berichten örtliche Medien.

    In dem Erlass des Bürgermeisters David Lisnard heißt es, der Zutritt zum Strand und das Baden sei Menschen verboten, die „keine korrekte Kleidung tragen, die nicht den guten Sitten und der Säkularität sowie den Hygiene- und Sicherheitsregeln entspricht“.

    Die Behörden verweisen dabei darauf, dass Strandbekleidung, die auffällig auf eine religiöse Zugehörigkeit hinweist, zur Störung der öffentlichen Ordnung führen könnte, weil Frankreich zurzeit Ziel terroristischer Angriffe sei.

    Zuvor hatte der Bürgermeister der französischen Stadt Les Pennes-Mirabeau, Michel Amiel, für das Verbot einer „Burkini-Party“ in einem privaten Spaßbad plädiert.

    Im April 2011 war in Frankreich ein Verschleierungsverbot in Kraft getreten.

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    Tags:
    Bademode, Schwimmen, Cannes, Frankreich