11:57 22 November 2019
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    Former Korean sex slave Lee Yong-su, second from left, makes a gesture of protest at South Korean First Vice Foreign Minister Lim Sung-nam, right, during his visit to a shelter for women, who were forcibly recruited to work in Japanese wartime military brothels, in Seoul

    Japan an Südkorea: Statue für Opfer der Kriegs-Sexsklaverei muss weg

    © AP Photo / Jung Yeon-je
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    Japan besteht laut seinem Außenminister Fumio Kishida weiter auf die 2015 vereinbarte Beseitigung der vor der japanischen Botschaft in Seoul errichteten Statue eines koreanischen Mädchens. Das Denkmal erinnert an die im Zweiten Weltkrieg sexuell ausgebeuteten koreanischen Frauen.

    „Wir fordern eine angemessene Regelung auf Grundlage des japanisch-koreanischen Abkommens und werden dies auch weiter tun“, wird der japanische Außenamtschef von der Agentur Kyodo zitiert. Zuvor soll Kishida mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Yun Byung-se telefoniert haben.

    The logo of German carmaker Volkswagen is seen at the Volkswagen (VW) automobile manufacturing plant in Puebla near Mexico City September 23, 2015
    © REUTERS / Imelda Medina
    Laut dem Abkommen wird Japan eine Milliarde Yen (umgerechnet etwa zehn Millionen US-Dollar) für einen Fonds für die ehemaligen Sexsklavinnen zur Verfügung stellen.

    Der Fonds wurde in Südkorea auf Grundlage eines Abkommens ins Leben gerufen, welches von Kishida und Yun Byung-se im Dezember 2015 zur Regelung der historischen Vergangenheit und Verbesserung der Beziehungen erreicht worden war. Die USA hatten darauf bestanden, ihre Bündnisse mit Tokio und Seoul in Nordostasien zu festigen.

    Etwa 200.000 Frauen, hauptsächlich Koreanerinnen, waren im Zweiten Weltkrieg für die japanischen Kriegsbordelle zur Prostitution gezwungen worden. Heute sind noch 47 dieser Frauen im Alter von durchschnittlich 90 Jahren am Leben.

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    Tokio, Seoul, Japan, China