03:08 26 Januar 2020
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    Im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben Bewaffnete 45 Zivilisten getötet, wie die Agentur Xinhua unter Berufung auf den Bürgermeister der Stadt Beni, Edmond Masumbuko, meldet.

    Armeesprecher Mark Hazukay sprach von einem „Massaker an der Zivilbevölkerung“, mit dem sich die islamistisch inspirierte ugandische Rebellengruppe Alliierte Demokratische Kräfte (ADF) für vorangegangene Armee-Einsätze habe rächen wollen.

    Die Angreifer hätten sich am Samstagabend an Militärposten vorbeigeschlichen und in einem Voroert der Stadt Beni zugeschlagen.

    Der kongolesische Regierungssprecher Lambert Mende hat der internationalen Gemeinschaft Gleichgültigkeit in Bezug auf das Geschehen in seinem Land vorgeworfen: Der Angriff müsse die Welt „auf die dschihadistische Bedrohung“ in der Demokratischen Republik Kongo aufmerksam machen. Durch die „Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft“ stehe die Armee der Demokratischen Republik Kongo im Kampf gegen die Rebellen alleine da.

    Die ADF wird für eine Serie von Gewalttaten in der Region verantwortlich gemacht, bei denen seit Oktober 2014 mehr als 600 Zivilisten getötet wurden.

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    Tags:
    Massaker, Übergriffe, Zivilisten, Tote, Rebellen, Kongo