22:56 20 Oktober 2018
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    Wien: Neun Iraker nach Gruppenvergewaltigung zu Silvester festgenommen

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    Neun Iraker sind in Wien festgenommen worden. Sie sollen eine 28-jährige Deutsche in der Silvesternacht vergewaltigt haben. Dies berichtet die österreichische Zeitung „Kurier“.

    Silvester-Übergriffe: Fall des Jahrhunderts?
    © Sputnik / Vitaliy Podvitskiy
    Dem Sprecher der österreichischen Bundespolizei, Paul Eidenberger, zufolge sind die mutmaßlichen Täter zwischen 21 und 47 Jahre alt und irakische Staatsbürger. Sie sollen alle entweder anerkannte Flüchtlinge oder Asylwerber in Österreich sein. Fünf von ihnen seien in Wien wohnhaft, drei in der Steiermark und einer in Niederösterreich. Wie viele von ihnen „unmittelbare Täter oder Beitragstäter“ waren, könne man noch nicht sagen, so Eidenberger. Die Ermittler hatten zuvor allerdings DNA-Spuren sichergestellt und könnten die Tat mehreren Personen nachweisen. 

    Das Opfer soll am 1. Januar die Polizei alarmiert haben, nachdem sie in einer Wohnung im zweiten Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt von mehreren Männern vergewaltigt worden sei. Die Deutsche habe davor am Wiener Schwedenplatz gefeiert. Wie die Frau konkret in die Wohnung, in der einer der Verdächtigen gemeldet ist, kam, ist noch nicht bekannt. Sie könne sich nur teilweise an den Tathergang erinnern. Es wird vermutet, dass auch K.O.-Tropfen im Spiel waren.

    Die neun mutmaßlichen Täter befinden sich derzeit in Untersuchungshaft und bestreiten jeglichen Zusammenhang mit der Tat.

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    Tags:
    Flüchtlingskriminalität, Vergewaltigung, Deutschland, Österreich