03:25 20 Juli 2018
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    Kosaken in Südrussland sagen Pokémon Go Krieg an

    © AFP 2018 / Yasser Al-Zayyat
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    Kosaken in der südrussischen Region Stawropol ergreifen „vorbeugende“ Maßnahmen gegen Spielsucht, insbesondere gegen Pokémon Go. Das teilte der Ataman der Kosakengemeinschaft des Ortes Michailowskoje, Andrej Woronozow, RBC mit.

    Dem Kosakenoberhaupt zufolge muss ein Verbot gegen das Pokémon Go erlassen werden. „Wir popularisieren die Geschichte unseres Staates, die Sitten der auf dem Territorium unseres Staates lebenden Völker sowie Sport und vieles andere“, erläuterte Woronzow den Sinn der von den Kosaken beschlossenen Maßnahmen.

    „Menschen werden abhängig von diesem Spiel und verhalten sich nicht immer angemessen beim Pokémon-Go-Spielen“, so Woronzow. Ihm zufolge beabsichtigen die Kosaken, mit Schulen zusammenzuarbeiten und dort „prophylaktische Maßnahmen“ umzusetzen.

    Das Mobile-Game von Niantic und Nintendo, das am 6. Juli in Umlauf gesetzt wurde, ist in Russland noch nicht offiziell herausgebracht worden. Dabei ist dieses Spiel laut Bloomberg bereits bei 1,37 Millionen Moskauern populär.

    Innerhalb eines Monats seit ihrer Herausgabe hat die App 200 Millionen US-Dollar an Reingewinn gebracht und damit die Produzenten der bisherigen Web-Spiele, Candy Crush und Clash Royale, überholt. Diese haben in den ersten 30 Tagen weniger als 125 Millionen US-Dollar verdient.

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