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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Der Hacker mit dem Nicknamen Guccifer 2.0 hat weitere Dokumente von einem Hacker-Angriff auf die Server der US-Demokraten ins Netz gestellt, wie das US-Nachrichtenportal Politico am Dienstag schreibt.

    „Da sind Dokumente des Ausschusses für die Kongresswahlen dabei: Unterlagen, Berichte, Pressegespräche, Dossiers usw. Sie können jetzt sehen, für wen Sie ihre Stimmen abgeben werden. Es scheint, dass auch die Vorwahlen zum Kongress zu einer Farce werden“, wird der Hacker von Politico zitiert.

    Die neu veröffentlichten Dokumente enthalten Angaben zur Wahlkampagne in mehreren Städten des US-Bundesstaates Florida. Diese würden es ermöglichen, sich mit der Strategie der Partei vertraut zu machen, zu der auch der Ratschlag gehört, „die Unterstützung für die afroamerikanische Bevölkerung bei den Vorwahlen in Orlando zu verstärken“, so das Portal. 

    Zuvor hatte WikiLeaks bereits mehr als 19.000 interne E-Mails der Demokraten publik gemacht. Diese Korrespondenz zeugt davon, dass die Parteifunktionäre bei den Präsidentschaftsvorwahlen, allen Regeln zum Trotz, Hillary Clinton zu Ungunsten ihres Konkurrenten Bernie Sanders ihre Unterstützung zusicherten.

    Die Parteichefin der US-Demokraten, Debbie Wasserman Schultz, sah sich wegen des Skandals um die geleakten internen E-Mails am vergangenen Sonntag genötigt, ihren Rücktritt zu erklären.

    Die Verantwortung für die Cyber-Attacke auf die Server der US-Demokraten hat angeblich der Hacker Guccifer 2.0 übernommen. 

    WikiLeaks ist eine internationale nichtkommerzielle Organisation, die geheime, aber bedeutende Informationen aus anonymen Quellen oder Unternehmen zugänglich macht. Die Webseite war 2006 von Julian Assange gegründet worden.                

    Die Präsidentenwahlen wie auch die Wahl zum Kongress in den USA sind für den 8. November anberaumt.

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    Tags:
    Hacker, Cyber-Attacke, US-Kongress, WikiLeaks, Politico, Julian Assange, Bernie Sanders, Hillary Clinton, USA