12:57 20 Juni 2018
SNA Radio
    Fluggesellschaft Germania

    Comeback deutscher Touristen nach Ägypten – Wiederaufnahme der Charterflüge

    © Flickr / ERIC SALARD
    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 155

    Die Fluggesellschaften Germania und SunExpress Deutschland nehmen bereits im Herbst die Charterflüge nach Sharm El Sheikh wieder auf, berichtet das Portal Pressetext.com.

    SunExpress wird bereits ab dem 29. September wieder direkt von Frankfurt nach Sharm El Sheikh fliegen. Germania soll denselben Ort ab Ende Oktober aus München und ab Anfang November aus Düsseldorf anfliegen.

    Die Fluggesellschaft Germania begründete die Wiederaufnahme der Flüge durch die deutlich verbesserte Sicherheitslage am Flughafen der ägyptischen Stadt. Dies bestätigte auch Sieghard Jähn, Germania-Manager und Vertreter des Verbandes Deutscher Fluggesellschaften (BDF). Laut ihm entspricht der Sicherheitsstandart des Flughafens nach den Prüfungen durch deutsche Spezialisten allen internationalen Anforderungen.

    Den Angaben der russischen Assoziation der Reiseveranstalter zufolge besuchten im ersten Halbjahr 2016 etwa drei Millionen Touristen Ägypten. Das ist halb so viel wie in diesem Zeitraum des Vorjahres. Innerhalb dieser sechs Monate sind die Einnahmen aus dem Tourismus um 60 Prozent gefallen.

    Ende Juli hatte Russlands Verkehrsminister Maxim Sokolow verkündet, dass die Linienflüge nach Ägypten bis zum Ende dieses Jahres wiederaufgenommen werden könnten. Dafür müsse Kairo alle Sicherheitsforderungen Moskaus erfüllen.

    Russland und eine Reihe anderer Länder hatten nach dem Absturz eines russischen Airbus A321 ihre Linien- und Charterflüge ausgesetzt. Die Maschine war am 31. Oktober 2015 über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Bei der bislang schwersten Katastrophe in der Geschichte der russischen Luftfahrt kamen alle 224 Insassen ums Leben. Die Wrackteile wurden auf einer Fläche von mehr als 20 Quadratkilometern verstreut aufgefunden.

    Tags:
    Flüge, Sharm el-Sheikh, Ägypten, Deutschland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren