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17:23 21 September 2019
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    Anfassen von Badegästen ist gegen deren Willen verboten - Piktogramm in einem Schwimmbad in München

    Sexuelle Übergriffe: Tattoo „No“ kleben, Angst im Schwimmbad nehmen

    © AFP 2019 / dpa / Sven Hoppe
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    Der Bodenseekreis hat in Frei- und Hallenbädern sowie Thermen eine Präventionskampagne gegen sexuelle Belästigung gestartet, wie das Nachrichtenportal n-24 berichtet.

    Da unter Badegästen die Angst wachse, berührt oder gezielt begrapscht zu werden, wird in vielen Schwimmbädern am Bodensee ein kleines Klebe-Tattoo populär, das Kinder und Jugendliche vor solchen Vorfällen schützen soll. Zwei kleine Flügel und der Schriftzug „No“ sollen eine Warnung an potenzielle Grapscher sein und gleichzeitig den Minderjährigen Mut geben, sich zu wehren. Die Kampagne hat nach Angaben von n-24 die Frauen- und Familienbeauftragte des Landkreises Veronika Wäscher-Göggerle ins Leben gerufen.

    Das Klebe-Tattoo soll ein Anreiz für die jungen Badegäste sein, sich mit dem Thema zu beschäftigen, was im Alltag normal ist und was gemeldet werden müsse.

    Die Initiative dürfe allerdings keinesfalls mit der Flüchtlingsproblematik verbunden werden, so Wäscher-Göggerle. „Das ist völlig unabhängig. Sexuelle Belästigung in Bädern hat es schon immer gegeben.“

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    Tags:
    sexuelle Belästigung, Hilfe, Tattoo, Deutschland