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    Eingefrorener Donbass-Konflikt (2016) (142)
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    Das Ministerium für Staatssicherheit der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk (VRL) hat Informationen über zwei Massengräber der ukrainischen Sicherheitskräfte an der Trennlinie im Donbass veröffentlicht, wie der Pressedienst der Behörde am Samstag mitteilte.

    „Das Ministerium für Staatssicherheit hat Informationen über zwei Massengräber des ukrainischen Militärs erhalten. Hunderte Leichen ukrainischer Soldaten liegen im Waldstreifen nahe der Ortschaft Luganskaja“, so der Pressedienst. 

    Laut dem Ministerium soll der ehemalige Mitarbeiter der ukrainischen Rechtsschutzorgane, Roman Makuschenko, der im Donbass seinen Militärdienst geleistet hatte, darüber informiert haben.       

    Ihm zufolge soll das ukrainische Kommando geheime Massengräber geschaffen haben, um die realen Verluste unter den Sicherheitskräften zu verheimlichen. Diese Soldaten wurden laut Makuschenko für vermisst erklärt.   

    Im Osten der Ukraine schwelt seit rund zwei Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

    Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 9.000 Menschen ums Leben gekommen. Seit September gilt in der Region eine Waffenruhe, die jedoch immer wieder verletzt wird.

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