06:41 25 März 2017
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    Botschaft Ecuadors in London

    Britische Medien berichten über versuchten Mordanschlag auf Assange

    © REUTERS/ Peter Nicholls
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    Ein Unbekannter hat versucht, in die ecuadorianische Botschaft in London einzudringen, wo sich der WikiLeaks-Gründer Julian Assange seit vier Jahren aufhält, berichten britische Medien.

    Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Mann einen Mordanschlag auf den Daten-Enthüller geplant hatte. 

    Laut der Zeitung „Mirror“ hat ein unbekannter in der Nacht zum Dienstag versucht, durch ein Fenster ins Innere des Gebäudes zu gelangen. Der Mann wurde von der Hauswache daran gehindert und konnte entkommen.

    „Ein unbekannter Mann hat um 2:47 Uhr nachts die Wand hochgeklettert, die zum Fenster der ecuadorianischen Botschaft in London führt. Er flüchtete, nachdem die Botschaftswache ihn bemerkt hatte“. 

    Die Botschaftsleitung äußerte sich unzufrieden mit den Handlungen der britischen Polizei, die für die Sicherheit der diplomatischen Missionen Verantwortung trägt. Scotland-Yard hatte erst zwei Stunden später auf den Anruf von der Botschaft reagiert. Nach Meinung der Londoner Polizei handelt es sich eher um einen Einbruchsversuch. Nach dem Täter werde gefahndet, hieß es.

    ​Wie „Mirror“ jedoch schreibt, sieht das Eindringen in das Botschaftsgebäude nach einem Attentatsversuch aus. „Wie Julian Assanges Anhänger befürchten, könnte ein Mordanschlag auf den WikiLeaks-Gründer versucht worden sein“, so die Zeitung.

    Assange war im jahr 2010 durch die Veröffentlichung von US-Militärdokumenten zum internationalen Militäreinsatz in Afghanistan bekannt geworden. Am 20. August 2010 erließ die schwedische Staatsanwaltschaft wegen Vergewaltigungsvorwürfen den Haftbefehl gegen Assange.

    Um sich der Auslieferung nach Schweden zu entziehen, lebt Assange seit vier Jahren in der Botschaft, wo ihm Zuflucht gesichert ist.

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    Tags:
    Scotland Yard, Julian Assange, London, Großbritannien
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    Alle Kommentare

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      info
      C I A was there !!!
    • meshu
      Da gab es aus dem Umfeld von Clinton den Aufruf zum Mord von Assange.

      In der letzten Zeit sind im Umfeld von Clinton 5 Morde passiert. Teilweise hatten die ermordeten Personen mit den geleakten E-Mail von Clinton zu tun.
    • avatar
      Schlußfolgerer
      Ein Anschlag wäre gewissen Geheimdiensten durchaus zuzutrauen – zu viele hoch brisante Dokumente hält er noch zurück, doch nach einem Anschlag werden gerade sie veröffentlicht.

      Skandalös die Verharmlosung der Londoner Polizei zu einem „Einbrecher“ nach einer zweistündigen Nicht-Reaktion der Polizei.

      Auch Edward Snowdon soll auch schon von ausländischen Agenten gesucht worden sein, ist aber in Russland nicht so einfach für sie, tätig zu werden.
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      No Deal
      Die Amis sind im Irtum wenn sie davon ausgehen Assange oder
      Snowden selber würden darüber entscheiden, wann welche
      Dokumente wann, wo frei gegeben werden, das entscheiden
      andere stellen, oder denkt da wirklich einer, der FSB hätte auf die
      Daten keinen zugriff .. ? Selbstverständlich haben die Zugriff, und
      jene Dokumente die nicht Russland betreffen, werden über die
      üblichen kanäle an befreundete länder weitergeleitet. Tja und da wird
      kaum einer so dämlich sein, den Amis zu erzählen was sie wissen, Ihre
      "Dienste" werden dementsprechend ihre Massnahmen Treffen.
    • Reichsbürger
      das ist die Welt in der wir leben jeder der nicht System treu istund was zu sagen hat wird irgendwann kalt gemacht : z.b Kennedy, Jackson, Barschel , Möller, Heider usw. Die die nicht soviel zu sagen haben werden denunziert.
    • avatar
      At_Tiffany
      Ich denke die Botschaft wird wegen dem darin befindlichen Assange Tag und Nacht für zig Millionen überwacht, damit der Assange nicht entkommen kann?

      Also ist das eine konzertierte Aktion von CIA und MI5 um diesen assange endlich los zu werden. Dazu passt auch, 2 Stunden nichts zu unternehmen, wenn eine Botschaft sich bei der Polizei meldet. Die richtige Methode wäre den Einbrecher einsteigen zu lassen und dann zu erschiessen (Extraterritorial) oder zu foltern, bis der eine entsprechende Aussage macht, wer Ihn geschickt hat. und das vor Zeugen und den dann ganz eventuell der Staatsanwaltschaft zu übergeben.
    • avatar
      Thomas
      2 Stunden Reaktion seitens der Polizei?

      Das stinkt zum Himmel.

      Die Polizei will den Täter ganz sicher nicht bekommen sollen, sonst hätten die sofort reagiert.
    • PolitikscannerAntwort anmeshu(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      meshu,

      bin auch der Meinung, dass es vom Clinton Clan sein kann, denn bei steht viel auf dem Spiel, wenn es um die Veröffentlichung ihrer kriminellen Machenschaften geht.

      deutsch.rt.com/nordamerika/40011-nach-dnc-leak-mysteriose-todesfalle

      MfG
    • avatar
      Wie konnte der Mann nur flüchten - in London gibt es doch an jeder Straßenecke eine Videokamera?
    • avatar
      Knut
      Es ist doch wirklich merkwürdig, dass jemand in ein so bewachtes System eindringen und wieder entkommen kann. Assange hat dagegen keine Chance, rauszukommen. Daraus folgt, dass dieser Mann ein Attentäter der USA/Uk sein muss
    • zimbo
      Wer sonst außer den VSA könnte das gewesen sein ?
    • avatar
      hihardt
      Nachdem Assange weitere Veröffentlichungen in Sachen Hillary Clinton angekündigt hat, war das zu erwarten. Aber keine Angst: die Kopien der Daten und Folgekopien sind längst an sicherem Ort. Julian Assanges Tod ändert daran auch nichts!!
    • avatar
      Die Katze
      Das zeigt wie Gut Videoüberwachung ist, und wie es aus-getrickst werden kann.
    • R.E.D.Antwort anzimbo(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zimbo, die Russen. Frag Seth, BUO, oder Jörg.
    • Piero Doldi
      Der Vorfall wird wahrscheinlich heruntergespielt und am Ende war es ein unbekannter Fan, der bloß ein Autogramm zur Unzeit wollte.
    • W.AderLTBAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi, ... oder ein "geistig Verwirrter"
    • avatar
      eduard.gremsAntwort aninfo(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      info: iwo.das war nur eine erste Warnung. die USA destabilisieren eh gerade auch in Ecuador auf teifi komm raus. wenn dort dann eine us-genehme bande ans ruder kommen sollte muß halt assange vorher rechtzeitig einen auf Nestflüchter machen.
    • GermaneAntwort anR.E.D.(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R.E.D., Nein, die sind zu feige und etwas Intelligenz ist dabei auch erforderlich.
    • zimboAntwort anGermane(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Germane, ging aber eh in die Hose.
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