07:37 22 August 2017
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    Asado

    Nix für Vegetarier: Hier wird am meisten Fleisch gegessen

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    Asado, Mailänder Kotelett, Empanada und Hamburger- gegrillt, geräuchert oder im Offen gebacken? Die Lateinamerikaner stehen auf Fleisch, egal wie es zubereitet wird. Kein Wunder, dass die drei Staaten, wo weltweit am meisten Fleisch gegessen wird, sich ausgerechnet auf diesem Kontinent befinden.

    2013 sind weltweit 56,8 Millionen Tonnen Rindfleisch verspeist worden: Die fünf größten Konsumenten waren USA, Brasilien, die EU, China und Argentinien. Geht man vom Rindfleischkonsum pro Person aus, belegt Uruguay den ersten Platz, ein Land mit nur 3,4 Millionen Einwohnern. 2012 sind dort pro Nase rund 60,6 Kilogramm Fleisch gegessen worden. Auf Platz zwei liegt Argentinien (59,1 Kilogramm pro Person), auf Platz drei Brasilien (39,4 Kilogramm pro Person).

    ​„Fleischessen ist eine Tradition, die mit jedem Jahr im Land noch stärker wird. Unsere Kultur war immer von diesem Lebensmittel geprägt. Wir haben das von Spaniern geerbt, die Uruguayer selbst haben die Gewohnheit aber auch bereichert“, sagte der Präsident der Assoziation der landwirtschaftlichen Gebiete in der Provinz Durazno, Mabel Puig, in einem Sputnik-Gespräch. Besonders beliebt sei Asado – eine Speise aus verschiedenen Fleischsorten, die auf dem Holzgrill oder offenem Feuer gegart wird.

    Das größte Asado wurde allerdings 2011 in Argentinien zubereitet: In der Stadt General Pico haben 58 Köche knapp 14 Kilogramm Rindfleisch gegrillt.

    ​Der frühere Guiness-Rekord war aber in der Hauptstadt Uruguays, Montevideo, mit einem 12-Tonnen schweren Asado aufgestellt worden.

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    Tags:
    Konsum, Fleisch, Argentinien, Uruguay, Lateinamerika
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