06:55 18 August 2017
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    Totes Meer

    Künstlerin lässt Kleid zwei Jahre im Toten Meer - Ergebnis beeindruckend

    © Flickr/ Colin Tsoi
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    Die israelische Künstlerin Sigalit Landau hat im Rahmen ihres jüngsten Projekts ein schwarzes Frauenkleid ins Tote Meer eingetaucht, schreibt das Portal Bored Panda. Nach zwei Jahren in dem salzreichen Wasser ist das Kleid wieder an die Oberfläche geholt worden – das Ergebnis ist atemberaubend.

    Das Kleid wurde 2014 ins Wasser gelegt. Alle drei Monate sah sich Landau an, wie sich der Stoff allmählich kristallisierte. Im August holte man das Kleid aus dem Meer: In den zwei Jahren ist es zu einer weißen Statue erstarrt.

    Das Projekt der israelischen Künstlerin heißt „Salzige Braut“ und stellt eine Serie aus acht Fotos dar. Die Bilder sollen ab dem 3. September in der Galerie „Marlborough Contemporary“ in London ausgestellt werden.

    Zu dem Projekt ließ sich Landau von dem Theaterstück „Der Dibbuk“ des jüdischen Schriftstellers Salomon An-Ski inspirieren. In dem Stück geht es um eine junge Frau, die vom Geist ihres verstorbenen Geliebten besessen ist. Landau schuf eine Kopie des Kleides, das bei den Aufführungen in den 1920er Jahren getragen wurde.

     

    Studio Landau lifting "Small Salt Bride" from the waters of the Dead Sea. Photo: Matanya Tausig #SaltBride #SigalitLandau #Salt #DeadSea #marlboroughcontemporary

    Фото опубликовано Marlborough Contemporary (@marlborough_contemporary) Авг 3 2016 в 6:55 PDT


     

    Tags:
    Kleidung, Totes Meer
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