08:26 19 Januar 2018
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    Viktor Orban beim Treffen der Visegrad-Gruppe in Warschau

    Zaun ist nicht genug: Ungarn plant „Anti-Flüchtlings-Wall“

    © REUTERS/ Kacper Pempel
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    Migrationsproblem in Europa (1281)
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    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban will eine zweite Schutzvorrichtung im Süden des Landes errichten, um Flüchtlinge effizienter von der illegalen Einreise abzuhalten, wie Reuters meldet.

    Der im Herbst 2015 gebaute Zaun an der Südgrenze Ungarns soll demnach zu einem massiven unüberwindbaren Wall ausgebaut werden.

    „Die technischen Pläne sind in Arbeit, zum bisherigen Zaun wird eine ernsthaftere technische Anlage kommen“, sagte der Politiker gegenüber dem staatlichen Rundfunk. „Diese wird gegebenenfalls auch mehrere Hunderttausend Menschen auf einmal aufhalten können“.

    Orban hatte im Vorjahr versucht, mit einem Zaun Flüchtlinge, die über die Balkan-Route ins Land kommen wollen, aufzuhalten. Dieser steht bis heute.

    Am Freitag treffen sich die Regierungschefs der Visegrad-Gruppe (Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen) mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Warschau.

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    Tags:
    Flüchtlingskrise, Migranten, Zaun, Visegrad-Gruppe, Viktor Orban, Europäische Union, Ungarn
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