14:31 19 Januar 2018
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    Russischer Jagdbomber Su-34 hebt von Hamadan, Iran, ab

    Militärexperte: Keine Unstimmigkeit zwischen Russland und Iran zu Hamadan-Basis

    © Foto: Verteidigungsministerium Russlands
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    Moskau und Teheran haben keine Differenzen bezüglich der Nutzung des iranischen Militärflughafens Hamadan durch die russische Luftwaffe. Mit diesen Worten weist der russische Militärexperte Leonid Iwaschow am Freitag diesbezügliche Medienberichte zurück.

    „Es gibt im Militärbereich keine Differenzen. Nach Differenzen (zwischen Russland und dem Iran – Anm. d. R.) suchen Sie besser unter den abhängigen Journalisten“, betonte der Experte auf einer Pressekonferenz bei der Internationalen Nachrichtenagentur Rossija Segodnja.

    „Dies (die Kooperation in Hamadan- Anm. d. R.) ist vor allem für die iranische Seite und das Militär von Vorteil. Wenn wir das Recht haben, dort präsent zu sein, werden die Amerikaner oder Israelis dann einen Schlag auf den Iran vorbereiten, wie dies vor wenigen Jahren geschah? Dies erhöht die militärische Sicherheit für die islamische Republik Iran“, so Iwaschow.

    Außerdem brachte er die Hoffnung zum Ausdruck, dass russische Kampfjets Su-34 den iranischen Soldaten gefallen werden. Wenn die Zusammenarbeit im Rahmen des Militärflughafens in Hamadan erfolgreich verliefe, könnten auch Seeleute beider Länder gemeinsame Übungen durchführen.

    Die russische Luftwaffe hatte den Militärstützpunkt Hamadan erstmals am 16. August für Angriffe gegen IS-Stellungen in Syrien genutzt, aber seine Flugzeuge dort nur zeitweilig stationiert. Die iranische Seite erklärte, Moskau dürfe die Basis „so lange wie nötig“ nutzen.

    Zuvor hatte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Ghassemi, erklärt, die Nutzung des iranischen Militärflughafens Hamadan durch Russland sei vorläufig eingestellt worden. 

    Neben dem Iran hat mittlerweile auch der Irak seinen Luftraum für Russlands Luftstreitkräfte geöffnet. Darüber hinaus benutzt Russland den Flugplatz Hmeimim im nordsyrischen Latakia.

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    Tags:
    Kooperation, Su-34, Terrormiliz Daesh, Hmeimim, Militärflugplatz Hamadan, Bahram Ghassemi, Leonid Iwaschow, Syrien, Iran, Russland
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