18:29 20 September 2018
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    Chinese stiehlt österreichischer Firma 50 Millionen US-Dollar

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    Ein von den Behörden Hongkongs verhafteter Chinese ist in eine Cyber-Attacke auf den Flugzeugzulieferer FACC verwickelt gewesen, die der österreichischen Firma einen Schaden in Höhe von 47 Millionen US-Dollar zugefügt hat. Dies teilt am Freitag die Agentur Reuters mit.

    Anfang Juli sei der 32-jährige Besitzer einer in Hongkong ansässigen Firma wegen Geldwäscheverdacht festgenommen worden. Wie sich später herausstellte, hatte er im Januar 2016 das E-Mail-Konto der FACC-Leitung geknackt und den Mitarbeitern der Firma E-Mails mit der Bitte geschickt, Geld auf Konten anderer Firmen zu überweisen. Dem wurde Folge geleistet.

    Wie die Vertreter der Firma der Agentur mitteilten, wurden auf Konten in Banken mehrerer Länder mehr als elf Millionen US-Dollar aufgedeckt und eingefroren.

    Im Mai hat FACC, deren Kunden unter anderem Boeing und Airbus sind, seinen Chef Walter Stephan gefeuert.

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    Tags:
    Hongkong, China