15:54 21 September 2020
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    In der österreichischen Stadt Frauenkirchen (Burgenland) sind in den letzten zwei Jahren 52 Katzen, darunter 40 Stubentiere, verschwunden. Wie das Webportal The Local unter Berufung auf die örtliche Tierrettungsgesellschaft berichtet, sind die Tiere vermutlich einem Katzenentführer zum Opfer gefallen.

    Nach Vermutung der Tierschützer werden die Katzen von einem Unbekannten brutal misshandelt. Laut Otto Bierbaum von der Burgenländischen Tierrettung war zumindest in mehreren Fällen ein Tierquäler am Werk. Nachdem Bierbaum auf Facebook von einem Fall von Katzenentführung berichtet habe, seien bei ihm bereits 22 solche Mitteilungen eingelaufen, so der Tierschützer.

    So haben sich zwei Katzen mit Fangeisen nach Hause geschleppt. Sechs weitere seien mit gebrochenen Hinterläufen nach Hause gekommen. Laut tierärztlicher Auskunft „war das kein Raufhandel oder ein Auto, sondern ein Schlag“. Eine Katze sei mit Platzwunden heimgekommen.

    Indes gibt es keine Beweise, dass irgendein Tier zu Tode gekommen ist. Bei der Polizei liegt derzeit noch keine Anzeige darüber vor. Die Tierschützer führen dies auf mutmaßliche Einschüchterung betroffener Hausbesitzer zurück.

    Die Tierschutzorganisation sucht derzeit nach Zeugen möglicher Vorfälle, so Bierbaum. Seine Organisation stehe in ständigem Kontakt mit der Polizei, ergänzte der Tierschützer.

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    Tags:
    Katzen, Entführung, Österreich