11:29 02 Juni 2020
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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Das britische Innenministerium lehnt jegliche Veränderungen zu dem Le-Touquet-Abkommen über Grenzkontrollen am Ärmelkanal ab, wie der TV-Sender Sky News berichtet.

    „Wir bleiben dem gemeinsamen Schutz unserer Grenze in Calais treu und wollen zwei Etappen der Grenzkontrolle behalten“, sagte ein Ministeriumssprecher gegenüber Sky News. „Die französische Regierung hat mehrmals zu verstehen gegeben, dass ein Verzicht auf die Zwei-Etappen-Kontrollen den Interessen Frankreichs nicht entspricht. Wir glauben an das Prinzip, dass die Asylbewerber einen Antrag auf politisches Asyl in dem sicheren Staat stellen sollten, in den sie als ersten gelangen“.

    Zuvor hatten einige französische Politiker, darunter auch Ex-Präsident Nicolas Sarkozy erklärt, dass nach dem Brexit-Votum Großbritannien ein Flüchtlingslager auf eigenem Territorium eröffnen sollte, um mit den Asylbewerbern klarzukommen, die noch immer in Calais festsitzen.

    Das 2003 geschlossene Le-Touquet-Abkommen sieht vor, dass britische Grenzschutzbeamte die Pässe der Einreisenden in Calais, die französischen – in Dover kontrollieren dürfen.

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    Brexit, Migranten, Pässe, Grenzkontrolle, Calais, Großbritannien, Frankreich