14:04 23 Oktober 2020
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    Ein ehemaliger Finanzmanager des Saatgutkonzerns Monsanto hat die US-Börsenaufsicht SEC auf Buchhaltungstricks bei seinem früheren Arbeitgeber aufmerksam gemacht und 22,5 Millionen Dollar Belohnung bekommen, wie Spiegel Online berichtet.

    Die Summe hänge mit der Strafe in Höhe von 80 Millionen Dollar zusammen, die im Februar mit Monsanto zur Beilegung des Falls vereinbart worden war, führt Reuters eine Mitteilung des Juristen Stuart Meissner aus New York an. Die Belohnung werde eben aus diesem Bußgeld bezahlt.

    Den Namen des Whistleblowers nannte die SEC dabei nicht. Vom seinen Anwalt ist bekannt, dass sich der Mann erst an die Behörde gewandt habe, nachdem er intern erfolglos versucht hätte, die Missstände abzustellen.

    Die Aufsicht hatte dem Konzern zuvor vorgeworfen, in den Jahren 2009 bis 2011 Umsätze und Kosten im Rahmen eines Rabattprogramms für das Pflanzenschutzmittel Roundup falsch verbucht zu haben, so der Spiegel-Bericht. Unter diesem Namen vertreibt Monsanto das Pflanzengift Glyphosat. So habe das Unternehmen zu hohe Gewinne ausgewiesen und so seine Geschäftsberichte manipuliert.

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    Tags:
    Betrug, Enthüllungen, Monsanto, USA