21:07 23 November 2020
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    Zwei Bomben sind vor dem Gerichtsgebäude in der Stadt Mardan im Nordwesten Pakistans gezündet worden, wie die Agentur Reuters unter Berufung auf städtische Rettungskräfte meldet. Dabei sind nach unterschiedlichen Medienangaben zwischen sechs und zehn Menschen getötet, mindestens 40 verletzt worden.

    "Auf eine schwache Explosion folgte dann eine stärkere", zitiert die Agentur den Chef der städtischen Rettungskräfte in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa, Haris Habib. 

    Mindestens vier Selbstmordattentäter hatten am selben Tag zuvor ein christliches Viertel in der Region Khyber angegriffen. Eine Person sei dabei ums Leben gekommen. Ein Mitglied der Sicherheitskräfte sei verletzt worden. Anwohner sprachen von wenigstens fünf lauten Explosionen. Laut Armeeangaben wurden vier Angreifer getötet.

    ​Zuletzt 2013 hatten in Peshawar zwei Selbstmordattentäter der radikalislamischen pakistanischen Taliban eine Kirche in Peshawar angegriffen und etwa 100 Menschen getötet. In Pakistan leben circa fünf Millionen Christen. Das Verhältnis zwischen ihnen und der muslimischen Mehrheit ist gespannt. Es kommt immer wieder zu Übergriffen und Anschlägen.

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    Tags:
    sicherheitskräfte, Selbstmordanschlag, Tote, Verletzte, Pakistan