02:54 20 Oktober 2020
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    Moskau beschäftigt sich nicht mit Hacker-Angriffen auf Staatsniveau und hat mit den Angriffen auf den Server der Demokratischen Partei der USA nichts zu tun, wie der russische Präsident Wladimir Putin im Interview mit der Agentur Bloomerg mitteilte.

    „Man sollte die Aufmerksamkeit der Gesellschaft nicht vom Kern des Problems ablenken, indem man sich auf nebensächliche Sachen, verbunden mit der Suche nach den Ausführenden, konzentriert“, sagte Putin. „Ich will es Ihnen noch einmal sagen, dass ich davon gar nichts weiß. Auf staatlichem Niveau beschäftigt sich Russland niemals mit solchen Dingen“, betonte der Präsident.

    Zuvor hatte WikiLeaks bereits mehr als 19.000 interne E-Mails der Demokraten veröffentlicht. Diese Korrespondenz zeugt davon, dass die Parteifunktionäre bei den Präsidentschaftsvorwahlen, allen Regeln zum Trotz, Hillary Clinton zu Ungunsten ihres Konkurrenten Bernie Sanders ihre Unterstützung zusicherten. Die Verantwortung für die Cyber-Attacke auf die Server der US-Demokraten hat angeblich der Hacker Guccifer 2.0 übernommen.

    Ein Sprecher von Clintons Wahlstab hatte zuvor gesagt, die Server seien von russischen Hackern angegriffen worden. Dies sei ein Beweis für die Absicht Russlands, Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen zu unterstützen, hieß es damals.

    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte diese Vorwürfe deutlich zurückgewiesen und bezeichnete sie als „absurd“.

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    Tags:
    Demokraten, Hackerangriff, Wladimir Putin, USA, Russland