21:09 23 Januar 2020
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    Die gemeinnützige Stiftung „Clinton Foundation“ hat unter anderem Geld aus dem föderalen Programm zur Unterstützung der Ex-US-Präsidenten bekommen, wie aus einer Recherche der Zeitung „Politico“ hervorgeht. Von diesem Geld existierte auch der private E-Mail-Server der Ex-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.

    Mit dem Geld der Steuerzahler waren demnach IT-Geräte sowie Server der Stiftung bezahlt worden, die aktuell im Mittelpunkt von Clintons E-Mail-Affäre sowie Wahlkampagne stehen.

    Die „Politico“-Recherche basiert auf Unterlagen der US-Behörde General Services Administration (GSA), die sich unter anderem mit der Kostenminimierung für einzelne Regierungsbehörden befasst. Obwohl die Papiere nichts Illegales entlarvt haben, liefern sie doch Beweise dafür, dass die Clinton-Familie die Grenzen zwischen ihrer gemeinnützigen Stiftung, Hillarys Arbeit im Außenministerium und Bills Geschäftsdeals nicht beachtet hat.

    Durch das Unterstützungsprogramm für Ex-Präsident hat Bill Clinton die größte Summe im Vergleich zu den übrigen früheren Staatschefs bekommen. Zwischen 2001 bis 2016 hatten seine Mitarbeiter insgesamt 16 Millionen US-Dollar beantragt, so der Politico-Bericht.

    13 von 22 Personen, die für Bill Clinton als Ex-Staatsoberhaupt arbeiteten, seien auch Mitarbeiter der Clinton Foundation gewesen, ergaben die Recherchen. Darüber hinaus hatte Clinton bei der GSA auch Geld für IT-Geräte beantragt, die teilweise auch von der Stiftung gebraucht wurden.

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    Tags:
    Steuern, Finanzierung, Clinton-Stiftung, Hillary Clinton, Bill Clinton, USA