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17:12 21 September 2019
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    Polizei nach dem Anschlag in Ansbach

    Wegen Volksfest-Übergriffen: Junge Flüchtlinge müssen früher ins Bett

    © REUTERS / Michaela Rehle
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    Nach sexuellen Übergriffen beim Volksfest im österreichischen Wels hat die Stadt eine Sperrstunde für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eingeführt, berichtet die „Kronen Zeitung“. Die Zahl der Betroffenen habe sich mittlerweile auf elf erhöht.

    Während des zweiten Teils der Veranstaltung vom 8. bis 11. September müssen die jungen Flüchtlinge demnach bis spätestens 20 Uhr in ihren Unterkünften sein. Darüber hinaus soll es laut dem Sicherheitsreferenten und Vizebürgermeister Gerhard Kroiß mit den Quartierbetreiben und der Polizei einen Runden Tisch geben, um zu klären, wie derartige Vorfälle in Zukunft vermieden werden können. Kroiß hat beispielsweise eine vorübergehende Videoüberwachung während des Volksfestes ins Gespräch gebracht.

    In der Nacht auf Samstag waren beim Volksfest in der sogenannten Weinhalle nach Zeitungsangaben mehrere Frauen sexuell belästigt worden. Die Polizei habe danach fünf junge Asylwerber aus Afghanistan, die gemeinsam das Volksfest besucht hatten, als Verdächtige festgestellt. Drei Jugendliche im Alter von 15 bzw. 16 Jahren würden mittlerweile als Beschuldigte geführt. Dass sich ihr Kreis noch erweitert, gilt als durchaus möglich. Mittlerweile haben sich elf Frauen bei der Polizei gemeldet, die begrapscht worden sind, so die „Kronen Zeitung“.

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    Tags:
    Sperre, Migranten, Übergriffe, Afghanistan, Österreich