06:42 11 Dezember 2017
SNA Radio
    Der weißrussische Sportfunktionär Andrej Fomotschkin mit der russischen Fahne

    IPC entzieht Weißrussen mit russischer Fahne Akkreditierung

    © Sputnik/ Ilya Pitalev
    Panorama
    Zum Kurzlink
    Paralympics in Rio (44)
    3817284

    Das Internationale Paralympische Komitee hat die Akkreditierung des weißrussischen Sportfunktionärs Andrej Fomotschkin entzogen, der beim Einzug des weißrussischen Teams bei den Paralympics die russische Fahne gehalten hatte. Dies berichtet der IPC-Direktor für Medien und Kommunikationen, Craig Spence, in seinem Twitter-Account.

    „Das IPC hat dem Angehörigen der weißrussischen Delegation, der die russische Fahne hielt, die Akkreditierung entzogen“, heißt es in der Mitteilung.

    ​Ein IPC-Sprecher sagte gegenüber Sputnik, dass die Person, die bei der Eröffnung der Paralympischen Spiele die russische Fahne getragen hatte, schnell identifiziert worden sei. Dabei habe der Betroffene an dem Einmarsch nicht teilnehmen sollen. Er gelte als Gast des weißrussischen Generalsekretärs. Zudem habe das IPC vor, mit dem Weißrussischen Paralympischen Komitee zu sprechen, um es daran zu erinnern, dass politische Proteste bei den Paralympics verboten sind. Laut IPC-Angaben ist der Fall jetzt abgeschlossen.

    Bei der Eröffnung der Paralympischen Sommerspiele in Rio der Janeiro hat die Delegation Weißrusslands beim Einmarsch ins Stadion Maracana eine russische Flagge getragen. Zuvor hatte das IPC den weißrussischen Athleten, die bei der Eröffnungszeremonie die Flagge Russlands zeigen wollten, mit „bestimmten Strafmaßnahmen“ gedroht.

     

    Themen:
    Paralympics in Rio (44)

    Zum Thema:

    Kanada: Protest gegen Wada und Russland-Sperre bei Paralympics – VIDEO
    Gegen Paralympics-Sperre: Weißrussland mit russischer Fahne bei Eröffnungsfeier VIDEO
    Russische Sportler: „Wir werden ohne Paralympics nicht weniger gut“ – VIDEO
    Tags:
    Akkreditierung, Paralympics 2016, IPC, Rio de Janeiro, Weißrussland, Russland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren