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    Russischer Atomkonzern darf Anti-Krebs-Medikamente herstellen

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    Russlands föderaler Dienst für Gesundheitskontrolle hat einem wissenschaftlichen Institut des russischen Konzerns Rosatom erlaubt, neue Anti-Krebs-Arzneimittel mit dem Isotop Iod-125 zu produzieren. Dies berichtet die Rosatom-Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit.

    Dies sei ein neuer Schritt in der Entwicklung der Atommedizin. Die Massenherstellung eines neuen Präparats sei eine reale Hilfe für Patienten mit onkologischen Erkrankungen.

    „Wir werden uns weiter in dieser Richtung entwickeln", so der Direktor der Rosatom-Abteilung für Innovationen, Wjatscheslaw Perschukow.

    Laut dem Generaldirektor des physikalisch-energetischen Leipunski-Instituts (es ist Teil des Konzerns Rosatom, dort sollen in Zukunft die Medikamente hergestellt werden), Andrej Gowerdowski, ist das eine reine Importsubstitution. Damit gebe es eine Möglichkeit, Arzneimittel, die die Hälfte der ausländischen Analoga kosten, an onkologische Fachambulanzen, staatliche und private Kliniken zu liefern.

    Iod-125 ist ein Radioisotop vom Jod, das im Rahmen einer Brachytherapie von Krebserkrankungen des Gebärmutterhalses, der Prostata, der Brust und der Haut verwendet wird.

     

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    Tags:
    Krebs, Medikamente, Medizin, Rosatom, Russland