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14:17 13 November 2019
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    Nordkoreaner bauen einen Uferdamm

    Hochwasser in Nordkorea: 133 Tote, mehr als 100.000 Evakuierte

    © AP Photo / KRT via AP
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    Ein starkes Hochwasser am Fluss Tumen im Nordosten von Nordkorea hat mehr als hundert Menschen das Leben gekostet, berichtet Reuters unter Berufung auf das UN-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) am Montag.

    Laut einem Bericht von OCHA sind 133 Menschen umgekommen und werden weitere 395 vermisst. Außerdem sind mehr als 35.500 Häuser im Katastrophengebiet beschädigt, davon zwei  Drittel völlig zerstört. 107.000 Menschen sind in Sicherheit gebracht worden. Rund 140.000 Nordkoreaner  bedürften einer dringenden Hilfe.

    Die Zahl der Todesopfer und der Vermissten sind Berichten der nordkoreanischen Behörden entnommen. Die Einschätzung  der Schäden beruht auf Angaben von  Vertretern der UN-Agenturen, der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung einschließlich der Ortsgruppe des Roten Kreuzes sowie regierungsunabhängiger Gruppen, die das Gebiet besucht haben. 

    Zurzeit führen die Behörden von Nordkorea eine Rettungsoperation durch, für die 200 Tage geplant sind.

    Die Überschwemmung ist auf starke Regenfälle zurückzuführen, die sich Ende August  und Anfang September ereignet hatten. Die nordkoreanische Nachrichtenagentur nannte  die  jüngste Überschwemmung das schlimmste  „Klima-Phänomen " seit mehr als 70 Jahren. Am schwersten ist die Provinz Hamgyŏng-pukto betroffen.

    Naturkatastrophen  in Nordkorea  hatten  mehrmals die Wirtschaft des Landes an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. So hatten die Dürren und Überschwemmungen  von 1994 und 1998 eine äußerste Hungersnot  im Land verursacht.

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    Tags:
    Überschwemmung, Uno, OCHA, Nordkorea