16:44 16 Juni 2019
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    Brandstiftung in Moschee in der amerikanischen Kleinstadt Fort Pierce (Florida)

    USA: Brandstiftung in Moschee, die der Todesschütze von Orlando besuchte

    © AP Photo / St. Lucie Sheriff's Office
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    Am Montagmorgen ist eine Moschee in der amerikanischen Kleinstadt Fort Pierce (Florida) in Flammen aufgegangen, die Omar Mateen besucht haben soll, der im Juni 2016 in dem Nachtklub Florida Pulse in Orlando 49 Menschen erschoss. Laut den Nachrichtenagenturen geht die Polizei von Brandstiftung aus.

    „Nach unseren Erkenntnissen war es Brandstiftung. Auf den Aufzeichnungen der Video-Überwachungskameras ist gut zu sehen, wie sich jemand der Ostwand des Gebäudes näherte, wonach dort eine Flamme aufloderte und der Unbekannte verschwand“, erklärte der Sprecher der städtischen Polizeiverwaltung David Thompson.

    Der Brand konnte ihm zufolge recht schnell gelöscht werden. Es sei niemand zu Schaden gekommen. Die Polizei fahnde nach dem mutmaßlichen Übeltäter, hieß es.

    Der Überfall auf den Klub Florida Pulse, den hauptsächlich Personen  nichttraditioneller sexueller Orientierung besuchten, ereignete sich am 12. Juni. Damals war der 29-jährige Amerikaner afghanischer Herkunft Omar Mateen mit einem Sturmgewehr und einer Pistole in den Nachtklub gekommen und hatte dort um sich geschossen. Laut den offiziellen Angaben wurden dabei 49 Menschen getötet und 53 verletzt. Diese Schießerei in Orlando ist das blutigste Massaker in der jüngsten US-Geschichte.

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    Tags:
    Klub Florida Pulse, Omar Mateen, David Thompson, USA, Fort Pierce