11:18 09 Dezember 2019
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    Absturzort der russischen Airbus A321  in Ägypten

    A321-Absturz über Sinai: Sprengstoff stammte nicht aus Ägypten - Medien

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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Die an Bord der 2015 über Sinai abgestürzten russischen Airbus A321 geschmuggelte Bombe war nicht aus ägyptischer Produktion, wie das arabische Nachrichtenportal Dotmasr am Dienstag unter Verweis auf gut unterrichtete Quellen mitteilte.

    Dies habe sich nach der Untersuchung des am Wrack des Flugzeuges entdeckten Pulvers herausgestellt, so die Quelle. 

    Bei der Explosion löst dieses eine Detonationswelle und die darauffolgende Entflammung aus. Die Bombe soll in den Gepäckraum gebracht und mit einem Zeitzünder ausgestattet worden sein.

    Wie das Nachrichtenportal „Al-Balad“ unter Berufung auf das ägyptische Ministerium für Zivilluftfahrt APE berichtet, sind die Ermittlungsorgane derweil nicht zu einer endgültigen Schlussfolgerung in Bezug auf die Ursachen des Flugzeugabsturzes gekommen und setzen die Untersuchung der Wrackteile der Maschine auf dem Flughafen von Kairo weiter fort.

    Die bisher schwerste Katastrophe in der Geschichte der sowjetischen bzw. russischen Zivilluftfahrt hatte sich am 31. Oktober 2015 ereignet. Ein Airbus A321 der Fluggesellschaft Kogalymavia, der von Scharm El-Scheich nach St. Petersburg unterwegs war, stürzte über der Halbinsel Sinai ab. Niemand von den 224 Insassen überlebte. Nach Angaben des russischen Sicherheitsdienstes FSB wurde die Katastrophe durch einen Sprengstoffanschlag verursacht.

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    Ursachen, Absturz, Airbus A321, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Nachrichtenportal Al-Balad, Nachrichtenportal Dotmasr, Fluggesellschaft Kogalymavia, Ägypten, Russland