23:28 18 September 2020
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    Der weltberühmte US-Regisseur Oliver Stone hält die Vorwürfe gegen Russland wegen Cyberangriffen auf den E-Mail-Server der amerikanischen Demokraten für unbegründet. Dies sagte er am Dienstag gegenüber dem TV-Sender CNN.

    „Das ist ein großes Hirngespinst, dessen Ziel ist zu verheimlichen, was in Wirklichkeit passiert“, sagte Stone.

    Im Rahmen des Interviews zu seinem neuen Film „Snowden“ sagte der Regisseur weiter, laut seinen Quellen sind „die Demokraten selbst oder jemand aus dem Komitee“ schuld daran.

    Zuvor hatte Stone erklärt, das ganze US-System sei „am Arsch“. Er meint damit, die US-Regierung führe mithilfe der Geheimdienste einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Die Geheimdienste hätten enorm viel Geld, um die ganze Welt zu überwachen.

    Ende Juli hatte die Enthüllungswebseite WikiLeaks E-Mails der US-Demokraten veröffentlicht, aus denen hervorging, dass der Parteiapparat sich während der Vorwahlen nicht an das Neutralitätsprinzip gehalten, die Kandidatur von Hillary Clinton von Anfang an unterstützt und ihren Parteirivalen Bernie Sanders diskreditiert hatte. Clinton beschuldigte ihrerseits die russischen Geheimdienste, in die Hackerattacke auf den US-Demokraten-Server verwickelt gewesen zu sein. Der Kreml wies die Vorwürfe als absurd zurück.

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    Tags:
    Demokraten, US-Geheimdienst, Hackerattacken, Hackerangriff, Oliver Stone, USA, Russland