15:14 04 April 2020
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    Im Sommer machen sogar Polizeihunde eine Pause, um im September ihre Trainings bzw. den Dienst wiederaufzunehmen: Auch der Schäferhundwelpe Dobrinja aus Russland ist zum Nationalen Bildungszentrum für Polizeihunde (CNFUC) Frankreichs zurückgekehrt, meldet die französische Botschaft in Russland auf Facebook.

    Auf dem Foto ist Dobrinja nicht mehr der süße Hundewelpe, der Russland vor knapp einem Jahr verlassen hatte, sondern ein halbwüchsiger Hund, der bereit ist, seinen Dienst bei der Eliteneinheit für Polizeihunde RAID aufzunehmen.

    ​​Auch eine Freundin hat Dobrinja schon gefunden – es ist die vierjährige Schäferhündin Haly aus Belgien.

    ​Dobrinja war nach den Terroranschlägen vom 13. November nach Frankreich gekommen, um die siebenjährige Polizeihündin Diesel, die bei einem Polizeieinsatz gegen den belgisch-marokkanischen Dschichadisten Abdelhamid Abaaoud im Pariser Vorort Saint-Denis getötet worden war, zu ersetzen. Das Angebot war vom russischen Innenminister Wladimir Kolokolzew an seinen französischen Amtskollegen Bernard Cazeneuve berichtet worden. Dies sei „eine sehr starke und außergewöhnliche symbolische Geste“, schrieb Cazeneuve laut AFP in einem Brief an Kolokolzew.

    ​Der Hund ist nach dem mittelalterlichen russischen Recken Dobrynja Nikitsch benannt, der für seine Stärke und Güte und für seinen Mut bekannt war.

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    Tags:
    Polizei, Hund, Anschläge, Russland, Frankreich