15:15 04 April 2020
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    Ein Männchen der Galapagos-Riesenschildkröte, das auf dem gleichnamigen Archipel lebt, hat es ganz allein geschafft, eine ganze Art zu bewahren und diese sogar wieder zu beleben, berichtet Daily Mail.

    Zoologen des örtlichen Nationalparks hatten das Männchen aus der amerikanischen Stadt San Diego gebracht. Eigentlich waren die Wissenschaftler ohne Hoffnung, aber das Reptil, das seit 1976 „sexgierig“ war, wurde zum Vater von 800 Schildkröten, welche ihrerseits 1.200 weitere Tiere zur Welt brachten.

    Vor der Ankunft des neuen Männchens, das übrigens nach seinem Herkunftsort den Namen Diego erhielt, lebten auf den Inseln nur zwei andere Männchen und zwölf Weibchen. Somit hat Diego eine Art gerettet, die am Rande des Aussterbens war.

    Zum ersten Mal merkten die Wissenschaftler die Erfolge Diegos im Jahr 2010, als sie eine genetische Forschung auf dem Galapagos-Archipel durchführten. Damals stellten sie fest, dass das Reptil für 40 Prozent aller Neugeborenen Schildkröten seiner Art auf den Inseln verantwortlich war.

    Zurzeit lebe der 82 Kilogramm schwere Diego in einem „Harem“ mit sechs Weibchen und pflanze sich weiter fort, erläuterte ein Experte für aussterbende Tierarten.

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    Tags:
    Tiere, Schildkröte, Galapagos-Inseln