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    45.000 Todesurteile: US-Behörde will 90 Prozent aller Wildpferde ausrotten

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    Um mehr Platz für Rinderzucht und Weiden zu schaffen, sollen rund 90 Prozent von den derzeit in den USA lebenden Wildpferden auf Kosten der Steuerzahler eingeschläfert werden, berichtet The Independent.

    Adelinde Cornelissen
    © AFP 2019 / Scanpix Denmark / Henning Bagger
    Nach Angaben des Blattes leben rund 50.000 Wildpferde landesweit. Da die Tiere seit 1971 unter dem Schutz des Staates stehen, steige ihre Population jedoch kontinuierlich an, was sich auch auf den Haushalt des Landes auswirke. Zudem gebe es keine wirksamen Methoden der Geburtenkontrolle.  Nun plane das Bureau of Land Management deshalb den Bestand der Tiere stark zu reduzieren, um damit auch Platz für Rinderherden zu schaffen.

    Laut Tierschutzorganisationen könnte die Tötung von mehr als 90 Prozent der Tiere aber zu fatalen Folgen führen. Aktivisten haben bereits eine Online-Petition auf der Plattform change.org gegen die „Massentötung“ der Tiere veröffentlicht, die bereits rund 79.000 Menschen unterschrieben haben.

    Das Bureau of Land Management hatte schon im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt, als es rund 2.000 wilde Pferde zur Schlachtung verkaufte.

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    Tags:
    Pferde, Tierschutz, USA