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    General: MH17-Abschuss war ein tragischer Zufall

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    Ermittlungen zu MH17-Absturz (224)
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    Der Abschuss der malaysischen Passagiermaschine Flug MH17 über der Ostukraine war laut dem russischen Militärexperten Alexander Tasechulachow keine Absicht, sondern eher ein tragischer Fehler. Nach seiner Einschätzung hat die Ukraine jedoch „etwas zu verbergen.“

    Im Krieg hätte man den Passagierjet mit einem Militärtransporter verwechseln können, mutmaßte Tasechulachow, Generalmajor in Ruhestand, der von 2005 bis 2009 stellvertretender Flugabwehrkommandeur des russischen Heeres war, in einem Gespräch mit dem Fernsehsender RT.

    „Es war entweder eine geplante Aktion oder ein tragischer Zufall. Ich persönlich neige zu Letzterem.“

    Auf die Frage, warum die Schuldigen bislang nicht ermittelt seien, sagte der Experte: Jede Partei gehe ihren eigenen Interessen nach. „Die Amerikaner und John Kerry persönlich hatten bereits am 18. Juli 2014, das heißt einen Tag nach der Katastrophe, erklärt, ‚unwiderlegbare Beweise‘ dafür zu haben, wer und wo geschossen hat. Es sind schon zwei Jahre vergangen, doch die amerikanische Seite hat keinerlei Beweise vorgelegt.“

    Das Vorgehen der Ukraine und der niederländischen Ermittler bezeichnete der Experte als nicht nachvollziehbar. „Nach der Tragödie hätten die zuständigen internationalen Stellen die Gegend absperren und alle Materialien sammeln müssen. Wie kann man denn erklären, dass die niederländische Seite vier Monate lang nichts angerührt hatte?“, so  Tasechulachow. „Daraus schließe ich, dass die Ukraine etwas zu verbergen hat. Die Objektivität der Ermittlung hängt von der Ukraine ab.“

    Sergej Pirogow

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