16:04 21 September 2017
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    Südchinesisches Meer: Russland und China üben Sturmangriff – VIDEO

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    Die gemeinsame Übung Russlands und Chinas „Maritime Zusammenarbeit 2016“ ist zu Ende gegangen. Die Militärs beider Länder haben mehrere Einsatzszenarios durchgearbeitet und dabei ein hohes Maß an Interoperabilität demonstriert, wie das russische Verteidigungsministerium berichtet.

    Die Marine-Infanteristen haben mehrere Einsatzszenarios geübt: Von Rettungsaktionen und Patrouillen bis hin zum Halten der Abwehrlinie und Vernichtung des Gegners.

    Der Sturm auf den Gegner im Küstenbereich war der spektakulärste Teil der Übung: Die russischen Schützenpanzer stürmen Seite an Seite mit den Schwimmpanzern der Volksbefreiungsarmee los.

    Durch Infrarot-Täuschkörper vor feindlichen Raketen geschützt, schwimmen die gepanzerten Amphibienfahrzeuge in Richtung Küste.

    Dutzende Boote und Panzerfahrzeuge gingen von Bord der Landungsschiffe „Kunlun Shan“ und „Pereswet“.

    Die Marine-Infanteristen stürmten den Gegner diesmal nicht auf einem Truppenübungsgelände, sondern an einem ganz normalen Strand unweit einer Kleinstadt in der chinesischen Provinz Guangdong.

    Sandstrand, Palmen, Dschungel – unter solchen Umständen haben die russischen Marine-Infanteristen aus Wladiwostok bis dato nie kämpfen müssen.

    Nach der Landungsoperation übten die Seestreitkräfte beider Länder eine Schlacht auf hoher See – mit ganzen sieben Schiffen.

    Chinesische und russische Zerstörer bekämpften der Reihe nach Zielattrappen. Danach holten sie mit kurzen Feuerstößen Flugdrohnen vom Himmel.

    Das wichtigste Übungsziel war die Interoperabilität. Russische und Chinesische Militärs manövrierten gemeinsam auf offener See, retteten Frachtschiffe vor Bränden und Terroristen, russische und chinesische Hubschrauber jagten gemeinsam feindliche U-Boote.

    Chinesische Marinesoldaten verabschiedeten sich von Bord der „Kunlun Shan“ aus von ihren russischen Kollegen. Die Kriegsschiffe beider Länder nahmen Kurs auf die Heimathäfen: Chinas Südmeerflotte fuhr nach Zhanjiang, die russische Pazifikflotte nach Wladiwostok. Für nächstes Jahr planen die beiden Länder ein weiteres gemeinsames Großmanöver. Dann treffen ihre Streitkräfte sich in russischen Gewässern.

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    Zerstörer, Schiffe, Sturm, Marineübung, Militär, Maritimes Zusammenwirken 2016, Südchinesisches Meer, China, Russland
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