20:14 27 März 2017
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    Flüchtlinge in Calais (Archivbild)

    Franzosen gegen Aufnahme von Flüchtlingen und für Calais-Dschungel-Abriss Umfrage

    © AFP 2017/ Philippe Huguen
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    Migrationsproblem in Europa (1258)
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    Mehr als die Hälfte der Franzosen treten gegen die Aufnahme von in Europa eingedrungenen Flüchtlingen auf, wie der Sender BFM TV unter Berufung auf die Ergebnisse der jüngsten Elabe-Umfrage berichtet.

    57 Prozent der Befragten sind demnach dagegen, dass Frankreich seinen Teil der Flüchtlinge aufnimmt. Fast genauso viele Franzosen hatten die gleiche Meinung bei der ähnlichen Umfrage im September 2015 mitgeteilt, als internationale Medien über den syrischen Jungen berichteten, dessen Leiche nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes an einem türkischen Strand entdeckt worden war.

    Acht von zehn Franzosen (76 Prozent) begrüßen zudem der Umfrage zufolge den Abriss von dem „Calais-Dschungel“, des illegalen Flüchtlingslagers in der französischen Hafenstadt.

    Großbritannien: Kein Zutritt für Migranten
    © Sputnik/ Vitaliy Podvitskiy
    Die in der provisorischen Zeltstadt nahe der französischen Stadt Calais im Norden des Landes wohnenden Migranten und Flüchtlinge wollen sich per Fähre oder Eurotunnel weiter nach Großbritannien begeben. Im August kampierten in dem sogenannten „Dschungel von Calais" mehr als 9.000 Menschen in provisorischen Unterkünften.

    Europa erlebt gegenwärtig die größte Migrationskrise seit Ende des Zweiten Weltkrieges, ausgelöst vor allem durch mehrere bewaffnete Konflikte und die Wirtschaftsprobleme in Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas. Laut Angaben der EU-Grenzschutzagentur Frontex waren im Jahr 2015 mehr als 1,8 Millionen Migranten in der Europäischen Union eingetroffen.

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    Migrationsproblem in Europa (1258)

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    Tags:
    Lager, Aufnahme, Migranten, Umfrage, Calais, Frankreich
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    Alle Kommentare

    • avatar
      Thomas
      Die Französischen Konzerne weeigenrn sich auch die Schürfflächen in Afrika an die Bauern zur Bewirtschaftung wieder abzutreten, und verursachen damit selbst ein Teil der in Afrika an Unterernährung sterbenden Kinder, die jetzt schon auf 1.200.000 angewachsen ist.
      Deim führen von Destabilisierung und Krieg mit millionen von Toten sind die NATO- Staaten alles Spitze.
      Die Kirchen singen und beeten dazu, oder sind mit den humanitären Hilfen mangels Unterstützung völlig überlastet.
      An den grundlegenden Verursachern vergreifen die sich nicht.
      Wenn dann ein Pfarrer in Berlin Moabit für Die Linke kandidiert, welche die Ursachen kritisierend bekämpft, dann ist das Geschrei bei den Medien groß.
      Jesus stammt aus einer Flüchtlingsfamilie und die Kirchgemeinden haben zunehmenst von der verlogenen Propagand der "C"- Parteien die Faxen dick. Die können den krassen unterschied zwischen Worten und Taten sehen.
    • ZwiedenkAntwort anThomas(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Thomas, bei der selbstverschuldeten Überbevölkerung ist es kein Wunder, daß es Hungeropfer gibt und der Überschuß versucht, irgendwo anders weiter zu machen. Nach dem Ende der Kolonialzeit wurden den Afriklanern intakte Infrastrukturen übergeben - sie machten einen Saustall daraus. Weiterer Unsinn Ihrerseits: der sog. "Jesus" stammte garantiert nicht aus einer "Flüchtlingsfamilie". Es fand damals lediglich eine Volkszählung statt, da ist nieand "geflüchtet". Die Reaktion der Franzosen ist nachvollziehbar, wir sind nicht für die selbst verantworteten Probleme Afrikas und Arabiens zusträndig.
    • W.AderLTB
      Vielleicht ist sogar die Mehrheit der Deutschen gegen die Aufnahme von Flüchtlingen?
    • W.AderLTBAntwort anZwiedenk(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Zwiedenk, ... Wer ist Jesus?
      Nur die Schwachen argumentieren mit ihm.
    • avatar
      pazi
      Die Französische Bevölkerung muss schon mit mehr Problemen zurecht kommen als wir in Deutschland, einige dieser Probleme sind typisch französisch, manche Probleme bestehen für die Bevölkerung durch geringere Einkommen als wir sie in Deutschland haben; und dazu kommt ein höherer Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund.

      Die neueren Flüchtlinge die wir zur Zeit in Europa haben wurden leider ohne nötige Vereinbarungen mit unseren EU-Ländern vor allem durch unsere Kanzlerin nach Europa einreisen lassen, was in der französischen Bevölkerung auf wenig Verständnis und Anteilnahme zur Lösung dieses Problems beiträgt.
    • ZwiedenkAntwort anW.AderLTB(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      W.AderLTB, Ich bin Atheist, aber diesen Käse dieses Trolles konnte man nicht unkommentiert lassen.
    • avatar
      At_Tiffany
      Vielleicht hilft das ja Marine LePen. Der wird schon was einfallen, wie man die Flüchtlinge los wird. Nur Sie muss gewählt werden.

      Das ist doch albern, die Franzsen wollen genau die Politik, die Marine LePen machen will, nur wählen wollen die Franzosen die nicht, weil Die/das angeblich "rechts" ist.
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