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    Fort Carson (Archivbild)

    Journalisten finden vertrauliche Dokumente von US-Soldaten auf Mülldeponie

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    Journalisten eines lokalen TV-Senders haben auf einer Mülldeponie in der Stadt Fontain (US-Bundesstaat Colorado) tausende Seiten von Dokumenten gefunden, die vertrauliche Informationen über ehemalige Soldaten des naheliegenden Fort Carson enthalten. Darüber berichtete die militärische Wochenzeitung „Army Times“.

    Die Informationen beziehen sich auf Soldaten, die in der 3. schweren Brigade und der 4. Infanterie-Brigade von 2008 bis 2014 gedient haben, und enthalten unter anderem ihre Sozialversicherungsnummern, Bankkontoauszüge, medizinische Befunde und Ermittlungsberichte über von den Soldaten begangene Straftaten, angefangen von Steuerhinterziehung und Hassverbrechen bis hin zu Drogenhandel und Vergewaltigungen.

    Mitarbeiter der US-Militärstrafverfolgungsbehörde Army Criminal Investigation Command leiteten ein Ermittlungsverfahren ein, wobei sie die Dokumente, die eigentlich als vernichtet gegolten hatten, „wiederbekamen und sicherten", wie das Kommando von Fort Carson mitteilte.

    Laut einer Sprecherin von Fort Carson verdächtigen die Ermittler einen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, dessen Name allerdings nicht genannt wird.

    Die Leitung von Fort Carson sieht  keine Anzeichen regelmäßiger Verletzungen  an der Sache, die sie als Einzelfall eingestuft hat.  

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    Soldaten, Mülldeponie, US-Armee, USA