07:21 25 Juni 2017
Radio
    Lugansker Volksmiliz zeigt eine abgefangene ukrainische Drohne

    Ukrainische Drohne mit Sprengstoff im Donbass abgefangen

    Lugansker Volksmiliz
    Panorama
    Zum Kurzlink
    Eingefrorener Donbass-Konflikt (2016) (143)
    241319028616

    Die Flugabwehrkräfte der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk haben eine ukrainische Drohne mit Sprengstoff abgefangen, die in Richtung der Stadt Lugansk gestartet worden war, die ein Sprecher der Volksmiliz am Sonntag mitteilte.

    Die Regierungskräfte hatten demnach einen Anschlag gegen die Einwohner der Stadt geplant. Die Drohne, die mit zwei selbstgemachten Sprengstoffsätzen ausgerüstet war, sei nicht weit von der Stadt Debalzewe zur Landung gebracht und von Ingenieuren entschärft worden, sagte der Pressesprecher der Lugansker Volksmiliz, Andrej Marotschko. Die Stärke der Bombe habe sich auf rund drei Kilogramm TNT belaufen.

    Die Drohne sei auf derselben Flugbahn geflogen, die die OSZE-Drohnen benutzten, was die Sicherheit der letzteren gefährde.

    Zuvor hatte der Volksmiliz-Stab der Republik Lugansk mitgeteilt, dass das ukrainische Militär das Territorium der selbsternannten Volksrepublik Lugansk im Raum der Ortschaft Staniza Luganskaja beschoss, das zu den Abschnitten der geplanten Truppenentflechtung im Donbass gehört.

    Am Mittwoch war das Rahmenabkommen über die Truppenentflechtung von der Kontaktgruppe in Minsk unterzeichnet worden. Dabei betrifft es vorläufig nur drei Ortschaften in der Donbass-Region – Staniza Luganskaja, Solotoje und Petrowskoje. Das Abkommen sieht die Einführung eines Verbots für den Einsatz von Schützenwaffen vor.

    Themen:
    Eingefrorener Donbass-Konflikt (2016) (143)

    Zum Thema:

    Lugansker Volksmiliz: Kiew verstößt gegen Waffenruhe an Berührungslinie im Donbass
    Donezk-Chef unterzeichnet Abkommen über Truppenentflechtung im Donbass
    Kiew glaubt nicht an Waffenruhe im Donbass – Konfliktseiten warten US-Wahl ab
    Tags:
    Abfang, Drohne, OSZE, Debalzewe, Lugansk, Donbass, Ukraine
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren