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    Tyson Fury beim Kampf gegen Wladimir Klitschko in Düsseldorf (Archivbild)

    Fury vs. Klitschko: Revanche erneut abgesagt – Depression oder Doping?

    © AFP 2019 / Patrik Stollarz
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    Der britische Boxer Tyson Fury hat den Revanche-Kampf gegen den Ukrainer Wladimir Klitschko wegen Depression abgesagt, wie die Zeitung „The Telegraph“ mit Verweis auf ihre eigene Quelle berichtet.

    Der für den 29. Oktober in Manchester angesetzte Kampf wurde von Fury abgesagt, weil er dem Blatt zufolge eine längere Behandlungspause braucht. Der Sportler habe bereits zu früheren Zeitpunkten in seinem Leben mit psychischen Problemen zu kämpfen gehabt. Vor allem soll seine Depression damit verbunden sein, dass er seine Motivation verlor.

    Zuvor hatte der Kämpfer gesagt, er wolle nicht mehr boxen und in den Ring gehen. Furys Promoter wollen dabei keine Details zum Gesundheitszustand des Sportlers preisgeben, betonen aber, die Diagnose sei zu ernst, als dass Fury am Kampf teilnehmen könnte.

    Das ist es bereits die zweite Absage des Briten. Ursprünglich sollte die Revanche schon am 9. Juli stattfinden, aber wegen einer Knöchelverletzung konnte der Sportler nicht daran teilnehmen. Wie die britische Anti-Doping-Agentur (Ukad) Anfang August mitteilte, wurde Fury am 24. Juni wegen der nachgewiesenen Einnahme einer Dopingsubstanz vorläufig gesperrt.

    Am 28. November 2015 hatte Fury den ukrainischen Boxer Wladimir Klitschko einstimmig nach Punkten besiegt und war neuer Weltmeister im Schwergewicht der Verbände WBA (Super-Champion), IBF, WBO und IBO geworden.

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    Tags:
    Ring, Depression, Gesundheit, Sport, Box, Britische Anti-Doping-Agentur (UKAD), Tyson Fury, Wladimir Klitschko, Großbritannien, Ukraine